Großer Preis des Mittelstandes

Rheinland-Pfalz und das Saarland bilden zusammen eine der zwölf Wettbewerbsregionen beim „Großen Preis des Mittelstandes“. Schirmherren waren der damalige Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz, Hans-Artur Bauckhage, der Existenzgründer als „Jungbrunnen“ der Wirtschaft sah, und der saarländische Wirtschafts minister Dr. Hanspeter Georgi.

Mittelstandsfreundliche Reform
Georgi, der später Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung wurde, machte in seinem Grußwort zwei radikale Vorschläge um die Ausdünnung des Mittelstandes zu verhindern. Zum Erhalt mittelständischer Familienunternehmen und der damit verbundenen Arbeitsplätze forderte eine mittelstandsfreundliche Reform der betrieblichen Erbschaftsteuer nach britischem Vorbild, die inzwischen wenigstens teilweise umgesetzt wurde. „Alle großen Firmen haben eienmal klein angefangen - als ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz sei nur Boehringer Ingelheim genannt.“ sagte zum Beispiel Ministerpräsident Kurt Beck in seinem Grußwort zur Preisverleihung. Wirtschaftsminister Hendrik Hering führte 2006 den „Mittelstandlotsen“ ein, der seit einigen Jahren erfolgreich von Eckart Helfferich wahrgenommen wird.

„Du chefst das!“
Das Saarland, das kleinste der Deutschen Flächenländer, hat den Strukturwandel von der Kohle- und Stahlregion bereits ein gutes Stück bewältigt. Auch hier geht nichts ohne neue Ideen Unternehmerpersönlichkeiten, die diese Ideen umsetzen. Wer im Saarland eine Firma gründen will, findet daher vielfältige Unterstützung. Unter dem Motto „Du chefst das!“ läuft aktuell eine Motivationskampagne. Wenngleich Rheinland-Pfalz in Deutschlan vor allem für Wein und Sekt steht, ist der Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung höher als im Bundesdurchschnitt. Mit einer Exportquote von ca. 46% liegt das Land in der Spitzengruppe der deutschen Bundesländer. Ein Grundpfeiler der Wirtschaft ist neben Außenwirtschaftlichen und Industrie der Mittelstand.

Drittniedrigste Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote ist mit 5,5 % die drittniedrigste in der Bundesrepublik Deutschland nach Baden-Würtemberg und
Bayern. Bedeutende Industriebranchen sind die chemischen Industrie, die pharmazeutische Industrie der Fahrzeug- und
Maschienenbau und die Lebensmittel- und Getränkeproduktion. Die Dienstleisungsbranche stützt sich überwiegend auf
kleinere Unternehmen. Vor Ort aktiv als regionale Servicestellen der Oskar-Patzel-Stiftung sind für die Region Mittelrhein Ewald A. Hoppen, für die Stadt-/Landkreis Kaiserslautern Dr. Philip Pontgratz, und für das Saarland der stellvertrende IHK-Geschäftsführer Dr. Mathias Hafner.

Erfolg für den Mittelstand
Geschäfte werden nich zwischen Unternehmen gemacht, sondern zwischen Menschen. Und alle wirklich  funktionierende Kommunikation und Kooperation bedarf der menschlichen Handlung. Schon seit dem Jahr 2003 ist im Mainzer Wirtschaftsministerium Frau Mechthild Kern diejenige „Ansprechperson“, die regelmäßig für die Region die Ausschreibung zum Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ aufgreift, popularisiert und unterstützt. Mit großem Erfolg für den Mittelstand und für die Region. 312 Unternehmen und Institutionen der Wettbewerbsregion Rheinland-Pfalz/Saarland wurden  für 20102 zum Wettbewerb nominiert. An der Nominierung beteiligten sich unter anderem Gemeinden wie Eppelborn, Heusweiler, Brohltal, Landstuhl, Schönenberg-Kübelberg, Weißenthurm, Wörrstadt, Maifeld, Pellenz, Mühltal, die Handwerkskammern der Pfalz, des Saarlandes und Trier, die IHK des Saarlandes, die IHK Koblenz, die Landeshauptstädte Mainz und Saarbrücken, Landkreise wie Ahrweiler, die beiden Wirtschaftsministerien, die Städte Homburg, Konz, Mayen, Mendig, Ottoweiler, Püttlingen oder die Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e.V.

Ein vertrauensvolles Verhältnis
In der Südwestregion haben traditionell ein enges vertrauensvolles Verhältnis zu „ihrem“ unternehmerischen Mittelstand. Deshalb sind die Kreissparkasse Mayen, die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, die Stadt Speyer, die Stadt St. Ingbert, die Verbandsgemeinde Eisenberg, die VR Bank Südpfalz eG, die WFK-Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt- und Landkreis Kaiserslautern mbH unddie Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH für die Sonderpreise „Bank des Jahres“, bzw. „Kommune des Jahres“ nominiert worden.

Eine sehr gute Bewertung
Kommune des Jahres 2011 war die WFG Wirtschaftsfördergesellschaft am Mittelrhein mbH aus Koblenz. Im Juli 1971 von den Gesellschaftern Landkreis Mayen-Koblenz, Sparkasse Koblenz und Sparkasse Mayen gegründet, hat die WFG in den zurück legenden  Jahrzehnten den Strukturwandel im Landkreis Mayen-Koblenz - LK MYK - erfolgreich begleitetund
gefördert. Von der einseitigen Monostruktur - Bau-Steine-Erden-Industrie hat sich der Landkreis zu einem ausgewogenen Branchenmix vom Maschienenbau über die Lebensmittelindustrie bis hin zur Holz- und Metallverarbeitung gewandelt. Die WFG versteht sich dabei als Schnitt- und Schaltstelle zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. Die Analyse der Standortzufriedenheit von Unternehmen im Bezirk der IHK Koblenz zeigt den Landkreis an der Spitze. Die sehr gute Bewertung fußt auch auf den hervorragenden infrastruktuellen Vorraussetzungen der Region und bestätigt sich bei den weichen Standortfaktoren.

Hervorragende Firmen
In Rheinland-Pfalz/Saarland gibt es daher nicht nur hervorragende Firmen, die bereits nominiert oder ausgezeichnet wurden, sondern auch solche, die nach der Auszeichnung als Finalist und Preisträger  weiter zum Premier-Finalist oder Premier nominiert sind. In diesem Jahr sind das die ABZ Handels GmbH „Anschlagen - Bewegen - Zurren“ aus Ramstein-Miesenbach, die ALPHA Business Solutions AG aus Kaiserslautern, die Bluhm Weber Group aus Rheinbreitbach, die Colak GmbH aus Urmitz, die Dr. Eckel GmbH aus Niederzissen, die Gebr. Schuhmacher GmbH aus Eichelhardt, die Insiders Technologies GmbH aus Kaiserslautern, die Koch Bedachungen GmbH aus Wirges, die Kübler GmbH - Energiesparende
Hallenheizungen - aus Ludwigshafen, die Lubberich GmbH Dental Labor aus Koblenz, die Mathias Normann GmbH & CO. KG Spedition - Logistik - Lagerung aus Bendorf, die monte mare Unternehmensgruppe aus Rengsdorf und die RHODIUS Schleifwerkzeuge GmbH & CO. KG aus Burgbrohl.

Das 8. Erfolgsgeheimnis
Mittelstand heißt immer: Einer unter mehreren, vielleicht sogar unter vielen. Mittelstand - das ist niemals Monopol. Die Möglichkeit der Kooperation ist daher „natürlich“ an mittelständisch geprägten Märkten angelegt. Und erfolgreiche
Mittelständler nutzen diese Möglichkeit intensiv:

Kooperationen suchen und pflegen
Mit Schulen wird kooperiert, um Ausbildungsnachwuchs zu sichern. Mit regionalen Vereinen wird kooperiert, um die Region lebenswert und attraktiv auch für die eigenen Mitarbeiter zu erhalten. Mit Unternehmerverbänden um Kammern wird kooperiert, um die Existenzbedingungen der eigenen Branche zu verbessern. Mit Hoch- und Fachschulen und
wissenschaftlichen Einrichtungen wie Frauenhofer oder Max Planck wird kooperiert, um im Netzwerk rascher zu
Innovationen und Fortschritten zu kommen. Mit internationalen Organisationen wird kooperiert, um in einer globalisierten Welt sozialen Fortschritt zu stärken und internationalen Handel auszubauen.

 

Zurück

Logo Mathias Normann Spedition

Mathias Normann Spedition
GmbH & Co. KG

Hauptstraße 200
D-56170 Bendorf/Rhein
Telefon (+49) 0 26 22 - 90 70-0
Telefax (+49) 0 26 22 - 90 70-20
E-Mail info@normann-gruppe.de

Normann Schüttgut Logistik

Normann Schüttgut Logistik


Hauptstraße 200
D-56170 Bendorf/Rhein
Telefon (+49) 0 26 22 - 90 70-0
Telefax (+49) 0 26 22 - 90 70-20
E-Mail info@normann-gruppe.de

Andreas Normann Distribution, Dienstleistungen

Andreas Normann
Distribution & Dienstleistungen

Hauptstraße 200
D-56170 Bendorf/Rhein
Telefon (+49) 0 26 22 - 90 70-0
Telefax (+49) 0 26 22 - 90 70-20
E-Mail info@normann-gruppe.de

Newsletter

Immer aktuelle Infos, direkt zu Ihnen nach Hause.